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Dazu steht hier mehr : http://www.brak.de/seiten/pdf/RVG/flyer_anwaltsvergtung.pdf

Besonders im Arbeitsrecht kann eine Rechtsschutzversicherung gute Dienste leisten. Denn nach dem Arbeitsgerichtsgesetz hat jede Partei im Gerichtsverfahren 1.Instanz ihre eigenen Kosten selbst zu tragen, egal ob sie gewinnt oder verliert ! Hier kann man in Ihrem Interesse also wirklich sagen: Die ....card ist Anwalts Liebling.

Etwas anderes gilt im Sozialrecht. Dort übernehmen die Rechtschutzversicherungen grundsätzlich nur die Kosten im Klageverfahren, aber nicht die Anwaltskosten im normalerweise vorgeschalteten Widerspruchsverfahren.

Dafür entstehen jedoch vor dem Sozialgericht in Angelegenheiten der Rente, der Schwerbehinderung, des Arbeitsunfalls und der Berufskrankkeit, der Krankenkasse sowie der Sozialhilfe und des Arbeitslosengeldes  keine Gerichtskosten.


Vor jeder Beratung werde ich Sie selbstverständlich über die Kosten, die entstehen können, aufklären.

Geld vom Staat - Prozesskostenhilfe -

Wer finanziell bedürftig ist, erhält unter Umständen staatliche Unterstützung bei der anwaltlichen oder gerichtlichen Durchsetzung seiner Anspüche.

Um überhaupt erst einmal eine anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen zu können, kann man bei Rechtsantragsstellen der Amtsgerichte einen sogenannten Beratungshilfeschein erhalten. Mit diesem Beratungshilfeschein kann man einen Anwalt seiner Wahl aufsuchen und sich beraten lassen. Der Anwalt rechnet seine Kosten dann mit der Rechtsantragsstelle des Amtsgerichts ab. Der Mandant hat lediglich eine Zuzahlung von 15,- Euro zu leisten, auf die seitens meiner Kanzlei jedoch meist verzichtet wird.

Sollte sich bei der Beratung herausstellen, dass der Mandant seine Ansprüche vor Gericht durchsetzen muss, hilft der Staat mit Prozesskostenhilfe (PKH) weiter. In einem gesonderten Verfahren entscheidet das Gericht vorab, ob PKH gewährt wird. Dies richtet sich nach den Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Antragstellers und, was besonders interessant ist, nach den Erfolgsaussichten der Klage. Wird die Prozesskostenhilfe also gewährt, stehen auch die Chancen nicht schlecht, den späteren Rechtsstreit zu gewinnen (eine Garantie dafür gibt es aber im PKH-Verfahren nicht, denn über die spätere Klage entscheiden andere Richter als über den PKH-Antrag). Aber Achtung! Prozesskostenhilfe ist nur eine Art Darlehen vom Staat. Wenn es die Einkommensverhältnisse des Begünstigten innerhalb der nächsten 10 Jahre seit Bewilligung der Prozesskostenhilfe zulassen, müssen die vorgestreckten Beträge, eventuell ratenweise, wieder zurück gezahlt werden.




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